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Effiziente Kocher
 

In den meisten Ländern der Erde  ist die Biomasse immer noch Hauptenergielieferant Nummer eins. Die Biomasse, meist Holz, Dung oder Pflanzenabfälle, werden zum größten Teil für das Kochen von Mahlzeiten benutzt. Doch tritt bei der Nutzung in traditionellen Kochstellen eine derart niedrige Effizienz auf, dass der Großteil der in der Biomasse gebundenen Energie wirkungslos an die Umwelt abgegeben wird. Die Folge ist nicht nur eine erhöhte Schadstoffbelastung des Innenraums, sondern auch eine Übernutzung von Ressourcen. Es kommt zur Überholzung, die wiederum Bodenerosion zur Folge hat.

Effizienter Kocher

oben: Ein einfacher aus Ton gefertigter Kocher, der die eingesetzte Biomasse effizienter nutzt als herkömmliche Systeme.

rechts: Offene Feuerstellen in den Häusern führen zu einer hohen Rauchbelastung.      

Traditionelle Kochstelle

 

Verbesserte Kochstellen bringen hier Abhilfe. Die oft nur aus einfachen lokal verfügbaren Materialen, wie Schrott oder Ton, gefertigten Kocher nutzen einen Großteil der in der Biomasse gebundenen Energie. Die einfache Herstellung kann auch zur Einkommensgenerierung genutzt werden, wenn sich ein Handwerker oder eine Gruppe von Frauen auf die Herstellung spezialisieren und die Kocher vor Ort vertreiben. Durch die Kanalisation der Flamme und der optimierte Luftzustrom kann der Brennvorgang optimal angepasst werden. So gelingt es mit einer geringeren Menge Biomasse die gleiche Menge an Speisen wie mit der traditionellen Methode zuzubereiten.

Bei dieser verbesserten Verbrennung entstehen automatisch weniger Rauch und Schadstoffe, die jetzt auch durch ein Kaminsystem abgeführt werden können. Somit verringert sich die Belastung durch Schadstoffe im Haus.

Ein entscheidendes Kriterium bei der Nutzung von effizienten Kochstellen ist die Anpassung des Kochers an die lokalen Kochtraditionen. Die Nutzer müssen das Gerät intuitiv nach ihren gewohnten Kochmethoden nutzen können. Ein Versuch, diese Traditionen zugunsten eines um einige Prozentpunkte verbesserten Kochers zu beeinflussen hat oft das Scheitern des Projektes zur Folge. Auch andere Nutzungsmöglichkeiten des Feuers, wie zum Beispiel als Lichtquelle oder als Heizung für den Innenraum müssen bei der Einführung von verbesserten Kochern berücksichtigt werden.
 

Die Nutzung von Pflanzenölbrenner ist eine weitere Möglichkeit, den Energieeinsatz im Haushalt zu optimieren. Diese Kocher dienen meist als Ersatz für bereits vorhandenes Flüssiggas oder Petroleumbrenner. Das Pflanzenöl wird vielerorts lokal hergestellt. Das Problem des Abholzens von Regenwäldern für die Kultivierung von Ölpflanzen, das in den Industrieländern diskutiert wird, tritt hier nur sehr bedingt auf. Während das Pflanzenöl für den Export raffiniert und aufgewertet werden muss, können moderne Pflanzenölbrenner einfaches filtriertes Öl nutzen. Doch das Hauptargument ist die benötigte Menge an Pflanzenöl. Für die Menge an Öl, die ein Auto verbraucht um einige Hundert Kilometer zu fahren, kann eine ganze Familie ein Jahr lang ihre Mahlzeiten mit einem Pflanzenölbrenner zubereiten.

 

 

 

 

 

 

 

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